Yoga

Hatha Yoga

Im Hatha Yoga geht es um die Balance zwischen Anstrengung und Entspannung. Dies geht aus dem Namen Hatha hervor. "Ha" steht für Sonne und "Tha" für Mond.

Der Fokus im Hatha Yoga liegt auf den Asanas (Körperhaltungen). Diese werden eher statisch gehalten. Daneben runden kleine, fließende Sequenzen die Praxis ab. Ergänzt wird die Yogapraxis durch Atemtechniken (Pranayama), Meditation (Dhyana) und Tiefenentspannung
Alle Elemente werden bewusst und in Verbindung mit der Atmung ausgeführt. Zudem aktiviert die Praxis den Fluss von Prana (Lebensenergie).
 

Das klassische Hatha Yoga unterrichte ich nach der Tradition von Shri Yogendra.


Yin Yoga

Yin ist ein Begriff aus der chinesischen Philosophie. Ihm werden die weiblichen Qualitäten wie die Nacht, Weichheit, Hingabe und Passivität zugeordnet. Das Gegenteil von Yin ist Yang, welches das männliche Prinzip symbolisiert und für Aktivität, Feuer, Licht und Bewegung sorgt.
Demnach ist Yin Yoga eine Praxis der Entspannung. Die Haltungen werden drei Minuten und länger, hauptsächlich im Sitzen oder Liegen, eingenommen. Dabei findet ein passives Hineinentspannen in die Asanas (Körperhaltungen) statt. So werden tiefe Muskelschichten und das Fasziengewebe erreicht. Dadurch können verkürzte Muskeln gedehnt werden und fasziale Verklebungen sowie im Körper gespeicherte Erinnerungen gelöst werden.
Yin Yoga sorgt zudem für eine Harmonisierung der im Körper verlaufenden Meridiane und verbessert so den Fluss der Lebensenergie.
 

Ich unterrichte Yin Yoga, das von Paul und Suzee Grilley entwickelt wurde. 


Traumasensibles Yoga 

Beim traumasensiblen Yoga (TSY) gibt es keine vorgeschriebene Asana-Praxis; es geht vor allem um die Art der Praxisausführung.

Diese Yogapraxis bietet Menschen viel Handlungsspielraum. Es geht um Orientierung, Bewegung, Halt, Atmung und Erdung.
Eine besondere Wichtigkeit hat die Lenkung der Aufmerksamkeit auf das Körperempfinden,  um zu erlernen, dieses wieder zu erspüren. Dadurch kann Selbstwirksamkeit erfahren werden und sich ein neues Körperbewusstsein einstellen. So kann sich ein Verhalten entwickeln, das von von Selbstfürsorge, Mitgefühl und Liebe geprägt ist.
In die TSY-Praxis fließen unterschiedliche Techniken aus der Trauma-Arbeit ein. Das TSY schafft einen sicheren Wohlfühlraum, bei dem sich das autonome Nervensystem beruhigen und regenerieren kann.

Ich unterrichte Traumasensibles Yoga (TSY), erforscht und initiiert durch Bessel van der Kolk und David  Emerson. 


 So unterrichte ich

Ich unterrichte klassisches Hatha Yoga, Yin Yoga und Traumasensibles Yoga (TSY).
In allen Yogastunden liegt der Fokus auf der bewussten Wahrnehmung der Atmung und des Körpers. Achtsamkeit, Energielenkung- und Aktivierung, Meditation, Atemtechniken und Tiefenentspannung sind, je nach Schwerpunkt, Bestandteil der Stunde.
Besondere Aufmerksamkeit erhalten die Integrationspausen zwischen den Asanas (Yogahaltungen) sowie viel Freiraum, um sich selbst zu erfahren. 

Es gibt viele Yogarichtungen und -wege, die alle das gemeinsame Ziel haben, Körper, Geist und Seele miteinander zu verbinden, um Einheit zu erfahren.